Motto

Kepler 452b – Aufbruch in eine neue Welt

Wir schreiben das Jahr 2015 und die Zukunft scheint alles andere als rosig. Die Weltbevölkerung wächst mit rasanter Geschwindigkeit und die Ressourcen des Planeten Erde sind beinahe völlig erschöpft.

Spätestens seit Erfindung der Dampfmaschine gibt die Menschheit ihr Bestes, um ihr eigenes Zuhause, die Erde, auszubeuten und zu zerstören.

Millionen Quadratkilometer Wald wurden bereits abgeholzt, unzählige Tier- und Pflanzenarten ausgerottet und deren Lebensräume unwiederbringlich zerstört.

Die Wissenschaft ist sich einig: Die Tage des Menschen auf dem Planeten Erde sind gezählt. Umweltverschmutzung und Klimawandel werden unsere Heimat in absehbarer Zeit unbewohnbar werden lassen.

Die Menschheit braucht ein neues Zuhause.

Seit Jahren schon tüfteln die klügsten Köpfe und begabtesten Forscher an einer Lösung und glotzen Nacht für Nacht mit riesigen Teleskopen in den Himmel.

Dutzende unbemannte Raumsonden durchstreifen die Galaxy auf der Suche nach einem erdähnliche Planeten, der der Menschheit ein neues Zuhause bieten könnte.

Und endlich, nach jahrelangem Bangen und Hoffen sendet die Sonde Rover VCP-PY-2015 ein verstümmeltes Signal aus den endlosen Weiten des Alls: Ihre Sensoren haben anscheinend tatsächlich einen erdähnlichen Planeten geortet, sein Name: Kepler 452b. Die übermittelten Daten deuten darauf hin, daß es auf dem Planeten Wasser, Luft und Leben gibt.

Beflügelt von der Hoffnung auf eine neue Heimat schrauben, schweißen, löten, hämmern und werkeln die genialsten Raketenbauer und Techniker aller Nationen in geheimen unterirdischen Werkstätten seit Monaten an einem Raumschiff, mit dem sich bereits im Sommer 2016 ein erstes Expeditions-Korps von knapp 800 Personen auf die weite und gefährliche Reise machen soll.

Die Anforderungen an die Expeditionsteilnehmer sind immens: Neben körperlicher Fitness und außerordentlicher Intelligenz müssen die Teilnehmer zudem Mut, Teamgeist und eine gehörige Portion Abenteuerlust mitbringen, um die weite und beschwerlichen Reise zu bewältigen. Ganz zu schweigen von der Ungewißheit und den vielen Gefahren, die sie auf dem neuen Planeten erwarten.

Die Staatsoberhäupter aller Nationen sind sich schnell einig, daß es eigentlich nur eine Personengruppe gibt, die dieser Aufgabe gewachsen scheint: Die Pfadfinder.

Und so wird in aller Eile ein Trupp von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus aller Welt zusammengestellt, auf dem nun die Hoffnung der Menschheit liegt.

Mission Control sucht bereits fieberhaft geeignete Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit sind, sich im Sommer 2016 auf diese abenteuerliche Reise zu begeben.

Der Name der Mission: Kepler 452b – Aufbruch in eine neue Welt